Firma Reifen Simmel unterstützt das BRK mit 2000 Euro

Frank Betthausen
Am vergangenen Freitag übergab Michael Simmel den Spendenbetrag symbolisch an BRK-Katastrophenschutzleiter Tobias Muhr.

Geschäftsführer Michael Simmel trägt die von Tobias Muhr im Herbst 2025 gestartete Initiative für den Katastrophenschutz mit und sammelt beim Firmenjubiläum Spenden.

Von Frank Betthausen

Cham. Michael Simmel wollte im Sommer nicht nur feiern, sondern auch etwas Gutes tun und die Menschen in seiner Heimat unterstützen. So stellte der Geschäftsführer der Reifen Simmel GmbH am 29. August, als er in der 934-Beachbar mit Kunden und Freunden das 75-jährige Bestehen der Chamer Firma feierte, eine Spendenbox auf. 

Bei der Aktion kamen 2000 Euro zusammen, die der Unternehmer an den BRK-Kreisverband weiterleitete. „Wir wollten, dass das Geld in der Region bleibt und arbeiten schon immer gut mit dem Roten Kreuz zusammen“, sagte er am Freitag bei der symbolischen Spendenübergabe an Katastrophenschutzleiter Tobias Muhr.

Nach dessen Angaben fließt die Zuwendung direkt in die Patenschafts-Initiative, die das Rote Kreuz im Herbst 2025 gestartet hatte, um die Katastrophenschutz-Strukturen im Landkreis Cham auszubauen.

 Unsere ehrenamtlichen Kräfte brauchen eine zeitgemäße Unterkunft und müssen gerüstet sein für die Aufgaben der Zukunft. 

BRK-Katastrophenschutzleiter Tobias Muhr

Tobias Muhr
Wie alle Premium-Paten erhält Michael Simmel eine von BRK-Kreisvorsitzendem Theo Zellner und Katastrophenschutzleiter Tobias Muhr unterzeichnete Urkunde.

Als Zeichen der Anerkennung erhält Simmel wie die Unterstützer vor ihm eine entsprechende Urkunde.

„Von den Patenschaften profitiert in erster Linie unser Ehrenamt. Die Spenden sind für Ausbildung und Material gedacht, finden aber auch für die Errichtung unserer Katastrophenschutzhalle in der Tiergartenstraße Verwendung“, erläuterte Muhr und dankte dem Geschäftsführer „für die fantastische Geste“.

Ohne die Patenschaften wäre das Bauprojekt, das der Kreisverband fast komplett aus eigenen Mitteln schultert, nach den Worten Muhrs nicht realisierbar.

„Deswegen sind wir um jeden Unterstützer dankbar, der uns hier bedenkt. Unsere ehrenamtlichen Kräfte brauchen eine zeitgemäße Unterkunft und müssen gerüstet sein für die Aufgaben der Zukunft“, betonte er.