
Referatsleiter Stefan Raab lobte bei seinem Besuch im rot-weißen Gewand den Zusammenhalt in der Rodinger Gymnastik-Gruppe. Die vergangenen Jahre waren geprägt von baulichen Veränderungen und wechselnden Trainingsräumen. „Dass die Mitglieder in dieser Zeit so zusammengehalten haben, verdient höchsten Respekt“, meinte er.
Von Frank Betthausen
Roding. Tuch-Gymnastik zu rhythmischer Musik geht ganz schön in die Arme und die Schultern: Das ist Referatsleiter Stefan Raab bei seinem Besuch der BRK-Senioren-Gymnastik in Roding klar geworden.
Er sei schon beim Zuschauen ins Schwitzen gekommen, meinte der Rot-Kreuz-Mitarbeiter, der den Jahresabschluss der von Maria Schneider geleiteten Gruppe nutzte, um den Aktiven für ihr „wertvolles Wirken“ zu danken.
Zu Raabs Ehrenrettung und dem Umstand, dass ihm vom bloßen Beobachten die Schweißperlen den Rücken hinunterliefen, muss gesagt werden, dass sich der Vertreter der Kreisgeschäftsstelle bei seiner Visite in der Turnhalle der Konrad-Adenauer-Realschule einen dicken, buschigen Vollbart und ein rot-weißes Gewand angelegt hatte. Raab gab – wie seit Jahren bei allerlei Anlässen üblich – wieder einmal den Nikolaus.
In dieser Rolle war es ihm „ein echtes Anliegen“, bei den fitten BRK-Senioren vorbeizuschauen. Seit der Pandemie hatte es nach seinen Angaben kein gemeinsames Treffen in dieser Form mehr gegeben.
Mit Freude und Energie
So nahm er in seiner Rolle als Heiliger mit dem goldenen Buch in Händen die Gelegenheit wahr, das Engagement aller herauszustreichen, die Woche für Woche zum gemeinsamen Training zusammenkommen.
„Hier in Roding wird mit Freude, Energie und Zusammenhalt trainiert – ein lebendiges Beispiel dafür, wie Ehrenamt leuchten kann“, meinte er und hob das Wirken der langjährigen Übungsleiterin Maria Schneider heraus.
Seit 18 Jahren leite sie mit Einsatz, Herzblut, Zuverlässigkeit und steter Bereitschaft zur Weiterbildung die Treffen. „Maria ist ein echtes Vorbild“, sagte Raab.
In seinem Rückblick stellte er den starken Zusammenhalt in der Gymnastik-Gruppe heraus. Die Mitglieder träfen sich ohne Verpflichtung, aber mit großer Freude und Motivation zum wöchentlichen Training.
Gemeinschaft entsteht dort, wo Menschen aus Überzeugung zusammenkommen.
BRK-Referatsleiter Stefan Raab

„Gemeinschaft entsteht dort, wo Menschen aus Überzeugung zusammenkommen“, betonte „der Nikolaus“ und würdigte die positive, offene Atmosphäre in den Reihen der Aktiven.
Die vergangenen Jahre waren dabei nach seiner Darstellung geprägt von baulichen Veränderungen und wechselnden Trainingsräumen. Oft war die gewohnte Halle nicht verfügbar.
Doch Schneider und Raab als ihr Unterstützer suchten unermüdlich nach alternativen Möglichkeiten: Von Kellerräumen bis zu provisorischen Übungsflächen – beide kennen inzwischen jeden Winkel in Roding.
Die Freude war groß, als schließlich die Dreifachturnhalle und im Anschluss wieder die Turnhalle der Konrad-Adenauer-Realschule zur Verfügung stand. „Dass Sie in dieser Zeit so zusammengehalten haben, verdient höchsten Respekt“, befand der Referatsleiter, der in seiner Funktion als weißbärtiger Ehrengast Plätzchen-Präsente für die Teilnehmer mitgebracht hatte.
2,50 Euro pro Einheit
Sein abschließender Dank galt dem Leiter der Realschule, Alexander Peintinger, für die verlässliche Bereitstellung der Sporthalle und dem Sachaufwandsträger für die fortwährende Unterstützung. „Wir fühlen uns hier sehr gut aufgehoben als BRK – ob bei der Blutspende oder der Gymnastik“, erklärte Raab.
Die Gruppe von Maria Schneider – neue Interessenten sind jederzeit gerne gesehen und können sich einfach vor Ort melden – trifft sich jeden Donnerstag von 15 bis 16 Uhr in den Räumlichkeiten über dem Hallenbad.
Die Teilnahme kostet 2,50 Euro pro Einheit, eine Mitgliedschaft ist nicht erforderlich. Aktuell befindet sich die Gruppe in der Weihnachtspause. Mit dem Sport-Programm geht es ab dem 8. Januar 2026 weiter.